Meditationen

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Gott, Schöpfer der Welt

Gott, Schöpfer der Welt

Zu unserer Gemeinde gehören Menschen verschiedener Herkunft.
Uns unterscheidet Kultur, Sprache und Geschichte.
Unsere Alltagsgewohnheiten - Feste und religiöse Gebräuche -
all das unterscheidet uns,
manches ist fremd und kann Ängste wecken.

Durch den Glauben an Dich, Vater,
und an Jesus Christus,
Deinen Sohn und unseren Bruder,
sind wir Schwestern und Brüder
im Heiligen Geist.
Auf der ganzen Welt. an jedem Ort, zu jeder Zeit.

In jedem Menschen blickst Du uns an,
in jedem Antlitz begegnen wir Dir und Deiner Liebe.

Jeder von uns ist einmalig,
jeder Mensch ist Dein Ebenbild,
jeder von uns ist gewollt und geliebt,
von Dir.

Manches trennt uns,
doch viel mehr ein uns
und führt uns zusammen zu einer großen Familie.
Gemeinsam wollen wir uns immer besser verstehen,
uns als Schwestern und Brüder sehen,
die füreinander einstehen.

Schenke guter Gott,
dass wir draußen zeigen, was wir drinnen glauben.
Gib deinen Segen unserer Arbeit.
Lass uns Zeugen deiner Liebe sein,
die Trennendes überwinden hilft.
So beten und bitten wir im Heiligen Geist,
durch Jesus Christus, unseren Herrn und Bruder. Amen.

(angelehnt an das Limburger Partnerschaftsgebet)


Seht, da ist der Mensch!

Gebet zum 100. Katholikentag 2016 in Leipzig

Seht, da ist der Mensch!

Wir preisen dich, mächtiger Gott,
alles hast du ins Dasein gerufen.

Den Mensch hast du nach deinem Bild geschaffen.
Kein Mensch ist dir fremd,
einen jeden kennst du, auf jeden schaust du in Liebe:
Seht, da ist der Mensch!

Die Welt hast du uns anvertraut:
deine Schöpfung,
sie zu hüten, zu bebauen, in Frieden zu leben.
Ans Herz gelegt hast du uns
die Menschen mit ihrer Hoffnung und ihren Frieden,
ihre Treue und ihren Ängsten,
besonders die Armen und Bedrängten:
Öffne unsere Augen, Ohren und Herzen für die Not der Menschen.
Sende deinen Geist und dass inmitten einer zerrissenen Welt
versöhntes Miteinader und Frieden möglich werden.
Seht, da ist der Mensch!

Wir danken dir, dass wir mit dir leben dürfen.
Dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, ist Mensch geworden.
Er ist unser Bruder und kennt unsere Nöte.
In deiner liebenden Sorge sind alle Menschen geborgen.
Wir bitten dich für die, die dich nicht kennen:
in Leipzig, in Deutschland und überall in der Welt.

Segne ihr Leben;
Lass uns die Begegnung mit ihnen suchen
lass uns auf sie hören und ihnen deine Nähe bezeugen.
Seht, da ist der Mensch!

Coventry-Gebet

WIR ALLE HABEN GESÜNDIGT
UND ERMANGELN DES RUHMES,
DEN SIE BEI GOTT HABEN SOLLTEN.

Darum beten wir 

VATER VERGIB

Den Hass, de Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse,

VATER VERGIB

Das Streben der Menschen und Völker, zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist

VATER VERGIB

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet

VATER VERGIB

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück bei Anderen

VATER VERGIB

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlingen

VATER VERGIB

Die Entwürdigung von Frauen, Männern und Kindern durch sexuellen Missbrauch

VATER VERGIB

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott

VATER VERGIB

SEID UNTEREINANDER FREUNDLICH; HERZLICH
UND VERGEBT EINER DEM ANDEREN,
WIE GOTT EUCH VERGEBEN HAT
IN JESUS CHRISTUS. (Eph. 4,32)

 


 

Nimm Dir Zeit

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten
- es ist der Preis des Erfolgs

Nimm Dir Zeit zum Denken
- es ist die Quelle der Kraft

Nimm Dir Zeit zum Lesen
- es ist der Brunnen der Weisheit

Nimm Dir Zeit zum Träumen
- es bringt Dich den Sternen näher

Nimm Dir Zeit zum Verweilen
- der Tag ist zu kurz, um hektisch zu sein

Nimm Dir Zeit zum Lachen
- es ist die Musik der Seele

Nimm Dir Zeit freundlich zu sein
- es ist der Weg zum Glück

Nimm Dir Zeit zu lieben
- es ist der wahre Reichtum des Lebens

(aus Irland)


- er

Königsgedanken

Du wurdest geboren,
um die Herrlichkeit Gottes
zu verwirklichen, 
die in uns ist.
Sie ist nicht nur
in einigen von uns,
sie ist in jedem Menschen.
(Marianne Willianson)



Rabbi Shelomo len Yitzhaki



Wenn du etwas genau und lange ansiehst, dann entdeckst du Dinge, die für die anderen unsichtbar sind.
Die meisten Menschen machen den Fehler, dass sie versuchen, etwas ganz Besonderes zu sehen . . .
wo es doch nur darum geht, das Offensichtliche wirklich zu entdecken.

Rabbi Shelomo len Yitzhaki

Ein Weiser mit Namen Choni - eine Geschichte



Ein Weiser mit Namen Choni ging einmal über Land und sah einen Mann, der einen Johannisbaum pflanzte.
Er blieb bei ihm stehen und sah ihm zu und fragte: "Wann wird das Bäumchen wohl Früchte tragen?"
Der Mann erwiderte: "In siebzig Jahren." Da sprach der Weise: "Du Tor! Denkst du in siebzig Jahren noch zu leben und die Früchte deiner Arbeit zu genießen? Pflanze lieber einen Baum, der früher Früchte trägt, dass du dich ihrer erfreust in deinem Leben."
Der Mann aber hatte sein Werk vollendet und sah freudig darauf und er antwortete: "Rabbi, als ich zur Welt kam, da fand ich Johannisbrotbäume und aß von ihnen, ohne dass ich sie gepflanzt hatte, denn das hatten meine Väter getan. Habe ich nun genossen, wo ich nicht gearbeitet habe, so will ich einen Baum pflanzen für meine  Kinder und Enkel, dass sie davon genießen.
Wir Menschen mögen nur bestehen, wenn einer dem anderen die Hand reicht."

(unbekannter Verfasser)

Gebet der Nationalmannschaft aus Ghana

Gebet der Nationalmannschaft aus Ghana:


(Foto: Bonner Kirchennacht / Stadtdekanat Bonn)

 "Herr, lass uns fair spielen.
 Lass unser Spiel in deinen Augen gut sein.
 Lass unser ganzes Leben ein faires Spiel sein:
 eine Augenweide für dich und die Mitmenschen.
 Und Herr, wenn du gnädig bist, dann lass uns gewinnen:
 hier im Spiel und später,
 wenn das Spiel und das Leben zu Ende sind. Amen."

Schweigen ist notwendig

 

Wir können uns kaum mehr richtig über einfache Dinge freuen, weil wir uns, geradeheraus gesagt, überfressen haben. Auf Sie und mich stürmt unendlich viel ein. Ehe wir vernünftig über Spiritualität sprechen können, müssen wir uns erst einmal energisch dafür entscheiden, das Maß der Reize, denen wir uns pausenlos aussetzen, drastisch zurückzuschrauben. Wir schmecken, erleiden, genießen, spüren all diese Eindrücke, die uns bestürmen, gar nicht mehr richtig.

Die Menschen im Westen sind ganz versessen auf das Sammeln von Erfahrungen. Hatte Descartes gesagt: "Ich denke, folglich bin ich", so heißt es bei uns eher: "Ich erfahre etwas, folglich bin ich." Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Erfahrungen die Menschen nicht wirklich ändern; erst das tatsächlich Wahrnehmen einer Erfahrung bewirkt eine Veränderung. Wenn ich an all die überwältigenden Erfahrungen denke, die ich schon in meinem Leben gemacht habe, so haben mich eigentlich nur diejenigen unter ihnen ein wenig verändert, die ich noch länger bewusst habe auf mich wirken lassen. Dazu braucht man Zeit und Platz. Fassen Sie Zeit und Platz zusammen, und Sie haben eine neue Definition für das, was man "Schweigen" nennt.

"Schweigen" bedeutet also, dass man sich Zeit und einen Platz nimmt und sich darin bewusst aufhält. Dann kann man all die Bilder, die man aufgenommen hat, bewusst wahrnehmen und verarbeiten. Ich glaube, das geschieht genau genommen ziemlich selten. Ich glaube auch nicht, dass wir sensible Menschen sind, die das Gebot der jeweiligen Stunde wahrnehmen. Im Gegenteil, wir sind ziemliche Dickköpfe und versuchen ständig, die Welt nach unserem eigensinnigen Bedarf umzumodeln. Statt dass der Heilige Geist bei uns Vorrang hat, macht sich unser Eigenwille breit.

Nur das Schweigen bietet genügend Raum dafür, dass sich der Geist bemerkbar machen und unseren Starrsein einigermaßen auflösen kann.

 

 

Aus "Das zündende Wort" von Richard Rohr.

 

Die Welt verändert sich . . .



"Die Welt verändert sich, und auch das menschliche Wissen verändert sich. Nicht daß das, was gestern wahr war, heute falsch wird, aber wie eine Landschaft anders aussieht, wenn ich einen Weg weiterwandere, so sieht auch die Welt und alles anders aus, wenn ich mit der Zeit weitergehe. Ich sehe dasselbe, aber ich sehe es in einem neuen Licht, gewinne eine neue Perspektive dazu."

Klaus Hemmerle

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